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Gesang, Mundart und Stubenmusik

Geschrieben von Mainpost 24.11.2000.

Viel begeisterten Applaus erntete der Männerchor für seine Darbietungen.

Schon lange vor Beginn des Benefiz-Konzertes des Männerchores Melomania standen viele der Besucher vor den Fotos aus früheren Zeiten und erinnerten sich an Ausflüge, Faschingsfeiern und Vereinsfeste. Dann begrüßte Johannes Bauer die zahlreichen Gäste, in der mit viel Liebe zum Detail herbstlich geschmückten Aula.

Als Auftakt zum abwechslungsreich gestalteten Abend hörten die Zuschauer ein Mundart-Gedicht, vorgetragen von Hildegard Baunach, das aufforderte: "Laab jeden Tag dei Lawä... Versömm um Himmelswille kee Stun zum Glücklich senn." Mit dem ersten von acht Liedvorträgen zeigte der Männerchor einmal mehr durch seinen kraftvollen, mehrstimmigen und rhythmisch gut akzentuierten Gesang, dass Singen Spaß macht.

Luise Schraudt gab gleich mit ihrem Vortrag "Üner Verein" humorvolle Einblicke in Proben und geselliges Leben.

Nicht nur Gedichte und Zwiegespräche, die das Publikum oft zum Lachen brachte, bereicherten das Konzert, auch Landler mit Zither, Gitarre und Ziehharmonika, meisterhaft gespielt von Petra Martin, Anette Dill und Fritz Fersch.

Ludwig Baunach zeigte sein Können auf der recht schwierig zu spielenden Panflöte mit dem Lied "Ave Maria der Berge", seine Tochter Sophia begleitete ihn gefühlvoll am Klavier.

Nach der Pause eröffnete Fritz Fersch den zweiten Teil mit einem auf dem Jagdhorn kräftigen und sehr sauber geblasenen "Halali".

Chorleiter Johannes Klüpfel setzte ein Potpourri mit Weinliedern bewusst als Höhepunkt an den Schluss, denn so zeigten die Männer ihre vollen Stimmen und ihre Liebe zum Chorgesang.

Mit viel und begeistertem Applaus ging der rundum gelungene Abend fast zu Ende, als sich vom Ausgang her ein "zänkisches Ehepaar", bepackt mit einem Kuchen, einem Korb und Blumen, der Bühne näherte. Eigentlich hätten sie, so Thea Mähling und Kurt Endres, einen Bloatz für den "Fürstand" Blatz dabei, aber er is ja nit doa". Nach langem Hin und Her, das die Zuschauer so richtig zum Lachen brachte, bekam die Mutter Blatz den Bloatz.

Das Publikum war zum Schluss absolut begeistert und stimmte klatschend in den Marsch "Alte Kameraden" mit ein, der vom Männerchor und der Blaskapelle dargebracht wurde.

Ausdrucksvoll erzählte Andrea Dinkel von den "Kirchenspinnen", die lieber im Opferstock wohnen, weil es da ruhiger als in der Orgel ist, erinnerten vielleicht manchen an den Zweck des Konzertes: Es kamen 1500 Mark als Spende zusammen, die im Rahmen des Vereinsfestes 2001 Prof. Dr. Julian persönlich übergeben wird.


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