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„Himmelslichter“: Gospel-, Rock- und Popmusik zu Weihnachten

Vocalensemble MelomaniaBereits zum vierten Mal nach 2008, 2012 und 2015 gastiert das Vocalensemble Melomania Helmstadt in Rothenburg ob der Tauber. Das Konzert unter dem Titel "Himmelslichter" findet am Samstag, 8. Dezember, um 16 Uhr in der Spitalkirche Heilig Geist, Spitalgasse 46, statt.

Die Reihe emotionaler Advents- und Weihnachtskonzerte wird auch in diesem Jahr fortgesetzt und so treten die Unterfranken wieder in der Heilig Geist Kirche an, um die Zuhörer mit musikalischem Glanz in die dunkle Jahreszeit zu begleiten. Mitreißend und modern, kraftvoll und gefühlvoll - so begeistern die jungen Sänger und Sängerinnen seit mehr als 15 Jahren viele Zuhörer. Zusammen mit ihrem Chorleiter und leidenschaftlichen Jazz Pianisten, Johannes Klüpfel, präsentieren sie ein breitgefächertes Repertoire aus Gospel-, Rock- und Popmusik. Der größte Teil der Stücke wurde von Klüpfel neu arrangiert, einige entstanden aus seiner eigenen Feder und sind auf den Chor maßgeschneidert. Das Ziel der Gesangsformation ist es, die musikalische Botschaft auf direktem Wege zu transportieren und das Publikum zum Mitmachen anzuregen. Ihr breites Repertoire beschert ihnen wiederholte Auftritte bei den Umsonst und Draussen Festivals in Würzburg und Karlstadt, bei der Xmas Gala in der s‘Oliver Arena in Würzburg, im Kloster Triefenstein, Weihnachtskonzerte in Rothenburg ob d. Tauber und zahlreiche Konzerte und Gospelmessen in der Region. Ein Höhepunkt dabei war der Finaleinzug beim SWR4 Chorduell 2014 und das Erreichen des dritten Platzes aus 80 teilnehmenden Chören. Wer bereits vor dem Auftritt von diesem Chor ein Bild machen möchte, kann sich auf der Internetseite (www.melomania.me), Facebook (facebook.melomania.me) oder YouTube (youtube.melomania.me) informieren. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Vocalensemble Melomania

Fotos: Melomania, Ursula Mattke

Märchen- und Bastelstunde im Ferienprogramm

Märchen- und BastelstundeEine Märchen- und Bastelstunde der Nachwuchschöre hat der Gesangverein Melomania Helmstadt veranstaltet.Eingeladen hatte Luise Schraudt die Nachwuchschöre und ihre Betreuer im GV Melomania Helmstadt zum Ferienprogramm in den Allerheiligenferien Am Graben. Mit Decken, Kissen und Kuscheltieren bepackt nahmen laut Melomania-Pressemitteilung insgesamt 25 kleine Sänger der Chöre Spatzennest und Kinderchor teil.

Erster Teil des Ferienprogramms war eine Märchenstunde für das Spatzennest. Mit der Geschichte „Zehn kleine Sterne“ entführte die Märchenerzählerin Sonja Höcher die Zuhörer in eine Märchenwelt, die Gedanken und Phantasien anregte. Der Kinderchor traf sich im zweiten Teil des Ferienprogrammes, das unter dem Motto „Geisterstunde“ angeboten wurde. Geistergeschichten für Kinder sind zu Halloween beim Ferienprogramm der Melomanen besonders beliebt. Eine Mitmachgeschichte vom König und der Königin, Prinz und Prinzessin, von Kutschern, Pferden und einem Geist erzählte Sonja Höcher der lauschenden und aktiven kleinen Gesellschaft.

Im Anschluss bastelten die Chöre die schönsten Sterne, Geister- und Hexenbilder. Diana Arnold lud dann noch zur Brotzeit ein, unterstützt von den Betreuern Denise Weibart und Anja Özbingöl.

Foto: Melomania, Luise Schraudt

Volksmusik und Heavy Metal

Stürmischer Chorauftritt auf der Landesgartenschau

Chorleiter Johannes Klüpfel hat alles im GriffWie die Kinder des Gesangvereins Melomania am Tag zuvor, begaben sich am Sonntag, den 23. September 2018 dann auch dessen Erwachsenen Chöre unter der Leitung von Johannes Klüpfel auf eine Reise. Keine musikalische Weltreise wie der Nachwuchs am Vortag, aber ein Ausflug in die verschiedenen Musikrichtungen.

Einen reichhaltigen Schatz an Liedern nennt der Männerchor sein Eigen. Stücke namhafter Komponisten wie z.B. Mozart, Mendelssohn und Schubert, aber auch Heimat-, Seemanns- und Berglieder präsentiert der ursprünglichste der Melomania Chöre gekonnt. Einen Querschnitt hieraus gaben die Männer im Konzert auf der Landesgartenschau unter dem passenden Titel „Querbeet“.

Dem widrigen Wetter zum Trotz versammelten sich einige Zuhörer am Stadt-Land-Wü-Pavillon des Landkreises Würzburg um den Beiträgen zu lauschen. Für den ersten Aha-Effekt sorgte der Titel der russischen Klosterlegende „die 12 Räuber“. Hierbei brillierte Klaus Rappelt als Solist, eingerahmt von den kräftigen Männerstimmen des Chores.

Einen rasanten Stimmungswechsel vollzogen die Herren mit dem darauf folgenden Titel „der Spielmann“ von Arnold Kempken. Sie trugen die heitere Stimmung weiter und mit dem Frühlingslied „hinein in die blühende Welt“ hätte man fast meinen können, wollten sie den angekündigten Sturm bereits im Keim niedersingen.
Dass sich die Damen des Vereins, Femina Melomania, mit Spaß und Freude zum Singen treffen, konnte man ihnen deutlich anmerken. Auch wenn Musicalmelodien, Schlager, Evergreens, Madrigale, Taizélieder, Volkslieder, Choräle, afrikanische Lieder u.v.m. zu ihrem Repertoire gehören, verfolgte Chorleiter Johannes Klüpfel mit der konsequenten Aufführung des traditionellen Liedgutes bzw. des Volksliedes einen Beitrag zur Bewahrung von Tradition und Brauchtum.

Passend war hierbei nicht nur die Tracht der Frauen, auch den richtigen musikalischen Einstieg fanden die Femina Melomania mit der Volksweise „Waldkonzert“. Mit ihren weiteren Stücken „Kein schöner Land in dieser Zeit“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Freiheit die ich meine“, die allesamt äußerst harmonisch und wohlklingend dargeboten wurden, lockten Sie weitere Zuhörer zum Pavillon. Nach den Titeln „Ich stehe im Waldesschatten“ und „Untreue – In einem kühlen Grunde“ endete der erstklassige Auftritt der Damen des Gesangvereins.

Inzwischen machte die Nachricht die Runde, dass das Gelände der Landesgartenschau in Kürze geräumt werden müsse. So sang das Vocalensemble Melomania, die dritte und jüngste Sangesgruppe der Erwachsenenchöre des Melomania, mit dem aufkeimenden Sturm um die Wette.
Give a little bit, Titel des Hits der Gruppe Supertramp und Einstiegslied des Vocalensembles, stand dabei fast als Bitte um mehr Zeit an diesem stürmischen Sonntag. Ein kleines Stück Völkerverbindung gelang den Sängerinnen und Sängern mit dem zweiten Titel, dem schwedischen Stück „Gabriellas Sang“. Sichtlich berührt, Musik in ihrer Landessprache zu hören, sang ein schwedisches Paar im Publikum den Titel mit. Der Liebeszauber aus dem Musical „König der Löwen“ wurde vom Chor und den Solisten Celine Lober, Klaus Rappelt und Sebastian Kinner gesanglich erzählt und auch den Titel „Love is a wonderful thing“ bereicherten die Soloeinlagen von Celine Lober und Klaus Rappelt.

Rockig und zart ging es mit den nächsten Stücken weiter. Dass man auch Heavy Metal im Chor singen kann, bewiesen die schwarz gekleideten Melomanen mit dem kraft- und gefühlvoll vorgetragenen „Nothing else matters“. Ebenso kräftig forderten sie mit Bill Withers‘ „Lean on me“, die immer mehr werdenden Zuhörer auf, sich in schlechten Zeiten eine kräftige Schulter zu suchen. Mit dem eher unbekannten Stück „One Life Can Make a Difference“ zeigten sie passend zur Landesgartenschau, dass aus etwas kleinem, etwas ganz großes werden kann. Nach dieser gefühlvollen Ballade packte das Vocalensemble das Publikum nochmals Rhythmisch mit Jackie DeShannons „Put a little love in your heart“. Ob es am Gesang lag, das weiß man nicht. Aber inzwischen konnte eine leichte Entwarnung für den Sturm gegeben werden und auch das Gelände musste nicht mehr während des Auftritts geräumt werden. Als Zugabe und vorsorgliches Danklied sang die Gospel-, Rock- und Pop-Truppe aber noch das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Es schien wie eine Antwort, dass bei diesem Stück der Himmel noch ein kurzes Mal aufbrach und die Sonne hervortrat. Die zahlreichen Zuhörer dankten den Chören mit langanhaltendem Applaus.

Nachwuchschöre auf Weltreise

Konzert "Querbeet" auf der Landesgartenschau Würzburg

Die Nachwuchschöre im Sadt.Land.Wü PavillionViel Spaß hatten unsere Jüngsten des Vereins auf ihrer musikalischen Weltreise in der Landesgartenschau in Würzburg. Am Stadt.Land.Wü Pavillion des Landkreises Würzburg und der Allianz Waldsassengau, boten unsere Nachwuchschöre ein abwechslungsreiches Programm.

Nach der Begrüßung durch unsere erste Vorsitzende Andrea Dinkel und der Dirigentin Jenny Rachmentow, startete der Auftritt mit zwei märchenhaften Akkordeonstücken. Tamara Lober und Theresa Bauer spielten die Musik der beiden Grimm-Märchen "Die zertanzten Schuhe" und "Aschenbrödel".

Jetzt konnte die Weltreise starten und so stimmten sich die jungen Sängerinnen und Sänger mit dem Fliegerlied auf die Reise ein. Sie flogen "Somewhere over the rainbow" an ihr erstes Ziel nach Israel und landeten dort mit dem traditionellen Stück "Hava Nagila". Sogleich machten sie sich auf nach Russland und mit dem "Kazachok" (heute Nacht geht keiner von uns schlafen), zeigten sie auch durch ihren fröhlichen Vortrag, dass die Reise noch lange nicht zu Ende wäre.

Besonders wurde es in der nächsten Destination - in Afrika. Nicht nur musikalisch kann der Nachwuchschor überzeugen, auch sprachlich. Denn das Friedenslied "Ipharadisi" und das Kinderlied "Banuwa" wurden in der Landesprache vorgetragen. Manuel Schlagmüller sorgte mit seiner rhythmischen Begleitung auf dem Cajon für ein zusätzliches Afrika-Feeling. Das sorgte für eine extra Portion Applaus der zahlreichen Gäste, die sich inzwischen am Pavillion eingefunden hatten.

Nach Katharina Martin, die bereits vor dem Start der Reise das "Hallelujah" von Leonard Cohen zum Besten gab, folgte ihr jetzt Linda Wiegand als Solistin auf den Klavierhocker. Linda läutete mit "When the Saints Go Machin In" die Ankunft im fernen Amerika ein. Dritte Solistin am Klavier war Anna Gersitz. Nach dem traditionellen Gospel "this little light of mine", den der Chor zuvor präsentierte, rief die Pianistin gekonnt mit dem Sück "Benjamin Franklin" zum Abflug auf.

Die kleine Sing-Reisegruppe überflog "Loch Lomond" in Schottland und landete anschließend in Frankreich. Die Kinder des Melomania begleiteten hier Katharina Martin (Solo) bei der Filmmusik zu "Die Kinder des Monsieur Mathieu - Vois sur ton chemin". Schon beim Fliegerlied unterstützen die Kinder des Kinderchores und dem Spatzennest, aber auch bei den beiden Kinderliedern aus Spanien und Italien ("Un poquito cantas" und "Bella Bimba") halfen sie dem Jugendchor und sangen und bewegten sich kräftig mit.

Die Reise endete wieder in Deutschland. Der anfangs überflogene Regenbogen wurde nun gesanglich dem Publikum überreicht. "Ich schenk Dir einen Regenbogen" trug der Jungendchor ebenso liebevoll vor, wie der Kinderchor und Spatzennest die Strophen mit Seifenblasen, Wolke und Herz untermalten.

Völlig zu Recht schlossen die Nachwuchsänger ihr Konztert mit ihrem Lieblingshit von Andreas Bourani: "ein Hoch auf uns". Sie hatten ein tolles Konzert geboten, waren mit viel Freude und Eifer dabei und zeigten allen eindrucksvoll, dass sie zwar auch gut singen können, aber vor allem mit Herz und einer Menge Spaß dabei sind.

Stimmgewaltiges „Gott segne Afrika“

Afrikakonzert KreuzwertheimEs war großartig!“ Gertrud Schauber, Vorsitzende von Paul e.V., sagte in ihren Dankesworten am Ende des Benefizkonzertes ,was wohl alle in der voll besetzten katholischen Kirche in Kreuzwertheim dachten.

Afrika, insbesondere Ghana, stand im Mittelpunkt dieses Wohltätigkeitskonzertes. Paul e.V. hatte eingeladen, Paul steht dabei für „Partnerschaft unterstützt Lebenslinien“. Der Verein setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Ländern des Südens ein.

Die Konzertbesucher erlebten dabei eine Aufführung der allerfeinsten Klasse. Drei Chöre gestalteten diesen für alle Musikfreunde überaus lohnenden Abend: Femina Melomania Helmstadt unter Leitung von Johannes Klüpfel, die Schola Trennfeld unter Leitung von Xaver Mayr und der Jugendchor Melomania Helmstadt unter Leitung von Jenny Rachmetow.

Geboten wurde ein absolut ausgeglichener Gesamtklang, gefühlvoll und stimmlich nahtlos perfekt aneinandergefügt. Rhythmisch, begeisternd und gefühlvoll wurde die Musik Afrikas in den verschiedenen Sprachen dieses Kontinents vorgetragen. Instrumental bisweilen von Trommeln begleitet.

Optimismus war die Botschaft vieler Lieder, sie handelten in der Mehrzahl vom Frieden und von Gott. Die Sängerinnen aus Trennfeld und Helmstadt eröffneten gemeinsam das Abendprogramm mit der Hymne der afrikanischen Bevölkerung. Dabei wechselten die Sprachen: Xhosa, Zulu und Sesotho: Gott segne Afrika. Stimmgewaltig präsentierten sich die Sängerinnen, bisweilen erzeugte ihre ausdrucksstarke Sangeskunst auch ein Gänsehautgefühl.

Zwischendurch berichtete Gertrud Schauber von den Projekten in Afrika. Seit 1996 bestehen Kontakte zum Straßenkinderprojekt in Accra, der Hauptstadt von Ghana. 50 000 Straßenkinder haben die Möglichkeit, sich dort für Schule und Ausbildung zu treffen, gesundheitliche Informationen, Aufklärung und medizinische Grundversorgung zu erhalten. Diakon Thomas Pfeifer erzählte von der Begegnung mit einem afrikanischen Jungen, der erstmals Europa betrat. Was für ein Kontrast, der Junge berichtete von den wilden Tieren der Serengeti und dabei rollte das Auto über die Autobahn in Frankreich.

Die drei Chöre wechselten sich vortragend im Altarraum ab. Liedern in deutscher Sprache folgte „Adiemus“, gesungen in einer Fantasiesprache, und der Jugendchor begeisterte mit einem liberischen Kindersong. „Weine nicht, hübsches Mädchen“.

Rhythmisches Trommeln und immer wieder Lieder aus Ghana, teils mit ernstem Inhalt, doch am Ende mit Gottvertrauen und Zuversicht: „Trockne deine Tränen, deine Kinder werden nach Hause kommen, nach Afrika. Weint nicht, singt ein Lied der Freude!“

Die harmonische Sangeskunst ließ am Ende nur eines zu: Beifall, ganz lange anhaltend. Gerne haben die Kirchenbesucher dieser frohen Sängerrunde zugehört, bei der alle Akteure singend und musizierend gleichermaßen zur Dimension des Konzertabends beigetragen haben.

Selbst bei der Zugabe brillierten die singenden Damen mit all ihren musikalischen Facetten. Ein gemeinsam mit dem Publikum gesungenes Lied aus Südafrika, mehrstimmiger Gesang in der Sotho-Sprache, begleitet von harmonischem Klatschen führte zu einem würdigen Abschluss: „Tuma mina, tuma mina, Tuma mina so mandla“.

Fotos: Mainpost (Hoger Watzka)


Copyright © 2014 Melomania Chöre, Helmstadt

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