(est) Gesänge, die Herz und Seele berührten, erlebten die Gottesdienstbesucher am Samstag in der St.-Martin-Kirche in Helmstadt. Anlässlich seines 125-jährigen Bestehens veranstaltete der Gesangverein Melomania eine Taizé-Messe mit Gesängen und neuen geistlichen Liedern, in die alle einstimmen konnten. Das Motto: „Durch das Dunkel hindurch scheint der Himmel hell“. Die 17 Frauen von Femina Melomania, die unter der musikalischen Leitung von Johannes Klüpfel stehen, tauchten ein in die Welt des ökumenischen Männerordens von Taizé, einem kleinen Ort in der Nähe von Clury in Frankreich. Ihr Gründer Frere Roger hat mit seinen Gebeten und Liedern gerade die jungen Christen angesprochen. Pfarrer Berthold Grönert freute sich mit den Mitgliedern von Femina Melomania über ein volles Haus und Pastoralreferent Rainer Zöller strahlte ob des Erfolges. Der Altarraum war geschmückt mit orangefarbenen Tüchern, den Farben von Taizé. Ein Lichterweg stand symbolisch für den Weg der Hoffnung. Der Gesangverein Melomania wurde 1891 gegründet. Erst 1995 öffnete sich der Verein, der bis dahin nur einen reinen Männerchor hatte. Der gemischte Chor formierte sich, drei Jahre später kam der Frauenchor hinzu. Heute besteht der Verein aus dem Vocalensemble, dem Männerchor, Femina Melomania und den drei Jugendchören (Spatzennest, Kinder- und Jugendchor).





