2019
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Das Vocalensemble Melomania Helmstadt und die Blaskapelle „Gschmeidigs Blechle“ traten gemeinsam in der Wallfahrtskirche Fährbrück auf, um mit musikalischem Glanz die dunkle Jahreszeit zu erhellen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Augustinerkloster Fährbrück befindet sich in der Gemeinde Hausen und liegt zwischen Würzburg und Schweinfurt.
Inzwischen schon traditionell war das Programm in verschiedene Blöcke aufgeteilt. Lieder von Hoffnung, Sehnsucht und Liebe gaben die Musiker und Sänger aus ihrem Gospel-, Rock- und Pop-Repertoire zum Besten.
Musiker und Chor sangen in einer Phantasiesprache als Auftakt den Choral „Cantilena“ von Karl Jenkins. Sebastian Kinner, zweiter Vorsitzender der Melomanen, führte humorvoll in den ersten Abschnitt. So fanden sich als „Licht der Sehnsucht“ Hubert van Goiserns „Weit, weit weg“, „One Life Can Make a Difference“ sowie der Musicalsong aus Aida „Die Sonne Nubiens“, wieder.
Die Blaskapelle Gschmeidigs Blechle hatte die „Böhmische Liebe“, „Grüße nach Holland“ und „Nächtliche Tränen“ auf dem Programm. Diese Lieder beschreiben alle den gemeinsam Wunsch und das Verlangen nach Freiheit, Liebe und Geborgenheit.
Zum Lied „Tochter Zion“ lud Sebastian Kinner die Besucher ein, den Chor und die Musikanten gesanglich zu unterstützen.
Zum Abschluss wurde das Vocalensemble noch einmal von der Blaskapelle „Gschmeidigs Blechle“ beim „Andachtsjodler“ begleitet. Die Wallfahrtskirche erstrahlte in einem mystischen Licht, eine besinnliche Stimmung war zu spüren.
Die Gäste honorierten den musikalischen Nachmittag mit Spenden und stehende Ovationen.
Foto: Stefan Kretzer (Melomania)
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Anlässlich des Kirchenpatronatsfestes veranstaltete der Gesangverein Melomania Helmstadt in der Pfarrkirche St. Martin ein Chorkonzert unter dem Motto "Liebe ist nur ein Wort". Daran teilgenommen hatten auch die Gastchöre aus Holzkirchen, Remlingen und Böttigheim, die der Pfarreiengemeinschaft Hl. Benedikt zwischen Tauber und Main angehören.
In der vollbesetzten Kirche konnte Vorsitzende Andrea Dinkel außer den vielen Gästen zunächst auch den "Hausherrn", Pfarrer Berthold Grönert, begrüßen. Unter dem Motto "Liebe ist nicht nur ein Wort" sollte das gesamte Konzert laufen, das der 2. Vorsitzende Sebastian Kinner ankündigte und unterhaltsam und humorvoll kommentierte.
Das Konzertprogramm begann mit dem Auftritt des gemischten Chores von Melomania Helmstadt unter Johannes Klüpfel mit "Ich bete an die Macht der Liebe" und "Schöne Nacht, du liebe Nacht". Danach dirigierte Jenny Rachmetow den Jugendchor. Zur Aufführung kamen "All my Loving", "Kann es wirklich Liebe sein" und "Hast du heute schon gelacht?".
Eleonore Klein leitete die Sänger der Klangfarben Böttigheim, die aus ihrem Repertoire mit den Liedern "Signore delle Cime", "You Raise me up", "Geboren, um zu leben" und "Jesus be a fence", einer Auswahl in verschiedenen Sprachen, begeisterten.
Die Sängerrunde Holzkirchen präsentierte "eine ganze Menge Liebe" mit großem Applaus. Zunächst hatte "Der Verliebte" seinen Auftritt, danach wurde das "Wunder der Liebe" besungen. Und mit Akkordeonbegleitung und Sologesang kamen "Glaube, Liebe, Hoffnung" sowie "Die Rose" zu Gehör. Dirigentin des gemischten Chores ist Marie-Theres Schubert-Remmele.
Der Männerchor von Melomania Helmstadt erinnerte an "Das Elternhaus", sang von unerfüllter Liebe und begeisterte mit anschließendem tosendem Beifall mit den "Zwölf Räubern" und dem Solisten Klaus Rappelt. Viel Lob von Moderator Sebastian Kinner und reichen Beifall vom Publikum erhielt Theresa Bauer am Akkordeon mit ihren Stücken "Romanze von E. Wittmer" und "Réve de jour" von Jürgen Glanzer
Eine bunte und internationale Mischung an Liedern brachte der gemischte Chor Remlingen zu Gehör: "O occi manza mia", "Weit, weit weg", "Good night sweet heart" und "Gott ist die Liebe". Der junge und junggebliebene Chor wird von Hanna Stollberger geleitet. Ein Gedicht von Ulrike Gillig über "Die Liebe" passte sehr gut zum Thema des Chorkonzertes.
Das Finale bestritt der Frauenchor "Femina" der Melomania Helmstadt, den Johannes Klüpfel ebenfalls leitet. Und wieder war das Thema Liebe der Punkt: "Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe", "Gott, Deine Liebe reicht weit", "Deine Liebe gibst du uns" sowie "Laudato dominum".
Nach zweistündiger kurzweiliger Chormusik auf hohem Niveau fand auf dem Kirchplatz ein kleines Chortreffen statt, bei dem auch ein Imbiss und Getränke angeboten wurden.
Foto: Ernst Pscheidl (Mainpost)
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Der Gesangverein Melomania Helmstadt veranstaltete in den Herbstferien einen Spielenachmittag für seinen Jugendchor. Dorothea Gerhard lud zum gemütlichen Beisammensein Am Graben ein, bei dem sie viel Spaß mit den Kindern bei verschiedenen Gesellschafts- und Rätselspielen hatte, heißt es in einer Pressemitteilung. Zum Abschluss gab es leckere Pizzabrötchen, die die Betreuerin des Jugendchores, Luise Schraudt, anbot. Ein gelungenes Ferienprogramm ging mit guter Laune zu Ende. Die acht- bis 13-jährigen Sängerinnen und Sänger freuen sich bereits auf das nächste Angebot in den Weihnachtsferien.
Foto: Luise Schraudt (Melomania)
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Du hast allen Grund, auf deine Arbeit stolz zu sein", erklärte die erste Vorsitzende des Gesangvereins Melomania, Andrea Dinkel, am Sonntag anlässlich des 90. Geburtstags ihres Ehrenvorstandes Rudolf Kemmer. Sie gab einen kurzen Überblick über die zahlreichen Verdienste Kemmers im Verein und bedankte sich für seinen unermüdlichen Einsatz: "Für dich war die Arbeit im Verein mehr als ein Ehrenamt."Zusammen mit den Helmstadter Musikanten (Leitung Klaus Rappelt) hatten sich der Männerchor und der gemischte Chor des Gesangvereins Melomania Helmstadt (Leitung Johannes Klüpfel) im Biergarten des Aktzenthotels Krone zu einem Ständchen für den beliebten Jubilar eingefunden. Zu hören gab es fröhliche Melodien, wie "Ein Prost mit harmonischem Klange", "Wir Musikanten" oder "Zwölf Räuber" (Solist Klaus Rappelt).
Kemmer ist seit 74 Jahren Mitglied im Verein
Kemmer zeigte sich gerührt: "Mir hat der Gesang und die Arbeit im Verein immer viel Freude gemacht", erklärte er. Leider mache die Stimme nicht mehr so mit. Im Anschluss lud er die Musikanten zu Speis und Trank ein.Das Leben von Rudolf Kemmer war seit seinem Vereinsbeitritt im Jahr 1945 geprägt vom Melomania Gesangverein. Er ist seit 74 Jahren Vereinsmitglied, davon 53,5 Jahre aktiv. Von 1952 bis 1956 war er zweiter Beisitzer, von 1956 bis 1967 zweiter Vorstand und von 1967 bis 1985 erster Vorstand des Vereins. Im Jahr 1975 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt, im Jahr 1986 zum Ehrenvorstand und 1996 wurde er für besondere Dienste geehrt.
51 Stunden lang las er Protokollbücher vor
Von 2003 bis 2018 übernahm er zusammen mit Vereinsmitgliedern die Geburtstags- und Krankenbesuche. Ein ganz besonderer Verdienst Kemmers ist die Hilfe bei der Übersetzung der Protokollbücher im Jahr 2017/2018. 51 Stunden lang las er Luise Schraudt die in deutscher Schrift geschriebenen Protokollbücher vor, die diese für die Nachkommenschaft dokumentierte.
Kameradschaft und Geselligkeit waren in der aktiven Zeit Kemmers großgeschrieben. Bei vielen Veranstaltungen und Anlässen vertritt er den Verein auch heute noch. Viele Mitglieder seiner Familie singen oder sangen ebenfalls beim Gesangverein Melomania.
Foto: Mechthild Buck (Mainpost)
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Ein außergewöhnliches Konzert erlebten die Zuhörer in der Karlstadter St. Johanniskirche beim Pfarrfest. Das Vocalensemble "Melomania" aus Helmstadt begeisterte mit Gospel, Rock und Popmusik.
"Melomania" lebt zum einen von ihrer großartigen Musikalität und der herausragenden Gesangskunst. Das mag ein künstlerischer Glücksfall sein, ist aber ganz gewiss auch das Ergebnis gezielter Chorarbeit, an der der Leiter Johannes Klüfpel. Dieser hat seiner Truppe ein hohes Maß an Feinarbeit angedeihen lassen. Da stimmt die sprachliche Artikulation, die insbesondere bei den fremdsprachlichen Liedern so nötig ist und vor allem da stimmt auch das gesangliche Zusammenwirken der einzelnen Register. Bei aller harten Arbeit im Vorfeld hört man aber auch die Kraft, das Gefühl und die Freude der knapp 20 Frauen und Männer an ihrem Gesang, eine innere Begeisterung, die augenblicklich auf die Zuhörer überspringt.
Die Literaturauswahl ist vorwiegend modern und reicht von Pop über Rock bis hin zum traditionellen Gospel. Sie ist aber auch - ganz im Zeichen der Zeit - extrem "englisch-lastig". Da gibt es zum Einzug das kraftvolle, "Open the Eyes", das sowohl mit markanten Passagen als auch leisen Tönen unter die Haut geht, später ein mächtiges, mitreißendes Bekenntnis "Lord reign in me" und ein variationsreiches "Kyrie". Stücke mit hohem Wiedererkennungswert sind "The Rose" nach Bette Midler, "Tears in Heaven" von Eric Clapton und "Someone like you" von Adele.
Musikalische Leckerbissen aber waren der groovende Soul "Waiting for the Lord" mit einer tollen Soloeinlage und das fetzige "Schick dein Gebet zum Himmel". Die Absicht des Konzerts beschrieb der Moderator Sebastian Kinner am besten mit dem Lied "Himmel im Ohr", dem der Chor seinen Gästen den Glauben, den Himmel ins Ohr zaubern wollte.
Die Gruppe Melomania aus Helmstadt war schon bisher in Karlstadt nicht unbekannt. Beispielsweise gestaltete sie auch den Eröffnungsgottesdienst beim letztjährigen "Umsonst und draußen" aktiv mit. Es wird wohl auch nicht der letzte Auftritt sein. Stehender Beifall begleitete nach Ende des Vortrags die Sänger aus der Kirche.
Anschließend traf sich die Pfarrgemeinde zum Dämmerschoppen im abendlichen Pfarrgarten.
Foto: Günter Roth (Mainpost)





