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Der Gesangverein Melomania trauert um
Robert Wander
25.07.1938 – 07.09.2026.
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied Robert Wander, der am 7. September 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben ist.
Wir verlieren mit ihm einen Menschen, der unserem Verein über mehr als sieben Jahrzehnte verbunden war und dessen Geschichte über viele Jahre mitgeprägt hat.
Im Jahr 1955 trat Robert der Melomania bei. Mehr als 65 Jahre sang er aktiv im Männerchor und blieb unserem Verein auch nach dessen Ende im Jahr 2020 eng verbunden. Die passive Mitgliedschaft bedeutete für ihn keineswegs den Abschied vom Verein. Im Gegenteil: Robert interessierte sich weiterhin für das Vereinsleben, fragte nach und verfolgte aufmerksam die Entwicklungen seiner Melomania.
Viele Mitglieder erinnern sich an seine freundliche und ruhige Art. Robert war ein zufriedener Mensch, stets interessiert und immer für ein Gespräch zu haben. Auf seine Unterstützung konnte man sich verlassen. Ob als Helfer bei Vereinsveranstaltungen oder als langjähriger Wegbegleiter im Vereinsleben – Robert packte mit an, wo Hilfe gebraucht wurde.
Für seine Verdienste wurde er vielfach geehrt und bereits 1991 zum Ehrenmitglied ernannt. Beim Festkommers unseres 135-jährigen Jubiläums durften wir ihn noch persönlich für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit auszeichnen. Dass er an seinem 88. Geburtstag gemeinsam mit uns diesen besonderen Abend verbrachte, erfüllt uns heute mit besonderer Dankbarkeit.
Mindestens genauso wichtig wie die Melomania war für Robert seine Familie. Bis ins hohe Alter blieb er geistig wach, spielte mit Kindern und Enkeln Karten und Schach und genoss die gemeinsame Zeit. Auch in den letzten Jahren bewahrte er sich seine Zufriedenheit, seine Neugier und sein Interesse am Leben.
Mit seinem Tod verliert Melomania einen langjährigen Sänger, ein Ehrenmitglied und einen treuen Wegbegleiter.
Wir danken Robert für seine Verbundenheit, seine Hilfsbereitschaft und seine jahrzehntelange Treue zum Verein. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Der Nachruf wird mit dem Einverständnis der Angehörigen veröffentlicht
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Der Gesangverein Melomania trauert um
Richard Fiederling
07.11.1935 – 13.08.2026.
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied Richard Fiederling, der am 13. August 2026 im Alter von 90 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist.
Mit Richard verlieren wir einen Menschen, der unserem Verein über mehr als sieben Jahrzehnte verbunden war und dessen Geschichte über viele Jahre mitgeprägt hat.
Im Januar 1954 trat er dem Gesangverein Melomania bei. Über Jahrzehnte sang er aktiv im Bass und bereicherte zahlreiche Konzerte und Auftritte bis 1998 auch als Solist. Erst mit dem Ende der Singfähigkeit des Männerchores wechselte Richard im Jahr 2021 in die passive Mitgliedschaft.
Doch Richard war weit mehr als ein langjähriger Sänger. Als Beisitzer, 2. Vorstand, Kulturwart und Kassenprüfer übernahm er über viele Jahre Verantwortung für unseren Verein. Mit seiner Erfahrung, seiner Verlässlichkeit und seiner tiefen Verbundenheit zur Melomania war er für Generationen von Mitgliedern ein geschätzter Wegbegleiter.
Wer Richard kannte, erinnert sich an einen geselligen und humorvollen Menschen, der dem Vereinsleben stets eng verbunden war. Über Jahrzehnte hinweg übernahm er Verantwortung, half mit, gestaltete mit und interessierte sich bis zuletzt für die Entwicklung seiner Melomania.
Auch nachdem er 2021 in die passive Mitgliedschaft gewechselt war, blieb er unserem Verein verbunden und besuchte, wann immer es ihm möglich war, unsere Veranstaltungen und Konzerte.
Für seine Verdienste wurde Richard vielfach geehrt. Bereits 1991 ernannte ihn Melomania zum Ehrenmitglied. Es folgten zahlreiche weitere Ehrungen für seine langjährige Treue zum Verein.
Erst wenige Wochen vor seinem Tod durfte Richard noch für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Am Festkommers unseres 135-jährigen Jubiläums konnte er leider nicht mehr persönlich teilnehmen. Umso mehr sind wir dankbar, dass wir ihm diese besondere Auszeichnung noch verleihen durften.
Mit seinem Tod verliert Melomania ein echtes Vereinsurgestein. Über 72 Jahre Zugehörigkeit verbinden sich mit unzähligen Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten, die für immer Teil unserer Vereinsgeschichte bleiben werden.
Wir danken Richard für alles, was er über Jahrzehnte für unseren Verein geleistet hat, und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Der Nachruf wird mit dem Einverständnis der Angehörigen veröffentlicht
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Knapp 50 Kinder, der SingBus und ein Festplatz voller Musik
Am Ende standen sie alle auf der SingBus-Bühne. Kinder, die morgens noch in vier Gruppen über den Festplatz verteilt waren, sangen nun gemeinsam vor Eltern, Großeltern, Geschwistern und vielen weiteren Gästen. Manche hielten ihre selbst gebastelten Rasseln in der Hand, andere konzentrierten sich auf den Text – und spätestens in diesem Moment war klar, warum sich die ganze Vorbereitung gelohnt hatte.
Unser Melo-Ferienprogramm am 10. August war in diesem Jahr der Auftakt der Ferienangebote in Helmstadt. Trotz drei kurzfristiger Absagen blieb das Angebot durch Nachrücker mit knapp 50 Kindern praktisch vollständig besetzt. Für uns war das schon vor dem ersten Ton ein schönes Zeichen dafür, wie gut die Idee angenommen wurde.
Der SingBus wird zum Experimentierfeld
Wir hatten den SingBus der Deutschen Chorjugend auf den Festplatz geholt. Zum Team gehörten Tamino Weingärtner und die Musikpädagogin Karo Lindt aus Mannheim.
Während Karo mit den Kindern in kleinen Gruppen spielerisch Stimme, Bewegung und Gesang erkundete, machte Tamino die Sing- und Klingausstellung zu einem kleinen Experimentierfeld für alles, was mit Stimme, Hören und Rhythmus zu tun hat.
Da gab es etwa ein abstraktes Kehlkopfmodell, an dem die Kinder sehen konnten, wie Töne entstehen und warum manche hoch und andere tief klingen. In ein Ohrmodell konnte man sich gleich hineinbegeben und nachvollziehen, was Trommelfell und Gehör eigentlich leisten. In der Singdusche wurde ausprobiert, warum die eigene Stimme im Badezimmer plötzlich anders klingt.
Besonders faszinierend war das Rhythmus-Roulette: Mit Magneten ließen sich unterschiedliche Klänge auf einer Scheibe platzieren. Die Kinder konnten ihren eigenen Namen aufnehmen und anschließend als Teil ihres selbst gebauten Rhythmus wieder hören. Musiktheorie war das irgendwie auch – nur merkte es niemand.
Klatschen, basteln und Stempel sammeln
Parallel dazu liefen unsere eigenen Stationen. Bei der Musikstation wurde geklatscht, gestampft, getanzt und mit Bodypercussion experimentiert. Es ging nicht darum, einen perfekten Rhythmus abzuliefern, sondern darum, gemeinsam hineinzufinden und zu merken, dass Musik auch ganz ohne klassisches Instrument beginnt.
Weiterlesen: Ein Tag voller Musik: Unser Melo-Ferienprogramm 2026
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Mit bewegenden Ehrungen, zwei neuen Ehrenmitgliedern und vielen gemeinsamen Erinnerungen feierten wir den Festkommers unseres Jubiläumsjahres.
Manche Veranstaltungen plant man über Monate hinweg und trotzdem weiß man erst hinterher, ob daraus wirklich ein besonderer Abend geworden ist.
Als sich beim Festkommers zu unserem 135-jährigen Jubiläum die Reihen in der festlich geschmückten Halle füllten, war vor allem eines spürbar: Die Vorfreude auf einen Abend, an dem nicht Programme, Tagesordnungen oder Zahlen im Mittelpunkt stehen sollten, sondern die Menschen, die unseren Verein über viele Jahre und Jahrzehnte begleitet haben.
Schon bei der Begrüßung zeigte sich, welche Bedeutung Melomania für viele Gäste hat. Fast alle Plätze waren besetzt. Viele bekannte Gesichter trafen aufeinander, Erinnerungen wurden ausgetauscht und an den Tischen wurde bereits vor Beginn lebhaft erzählt.
Unsere Bürgermeisterin Christiane Lurz hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der Vereine für das gesellschaftliche Leben hervor und würdigte insbesondere die vielfältige Arbeit von Melomania. Dabei ging es nicht nur um Musik, sondern auch um Gemeinschaft, Kultur und die vielen Angebote für Kinder und Jugendliche, die unseren Verein bis heute prägen.
Weiterlesen: 70 Jahre Treue, viele Erinnerungen und ein Abend voller Melomania
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Erstmals ehrten wir unseren Nachwuchs. Zauberer Floh, Kindercocktails und viele schöne Begegnungen machten den Nachmittag in der Hans-Böhm-Halle zu einem besonderen Erlebnis.
„Wie macht er das denn?“ Diese Frage war beim Kinderkommers von Melomania wohl häufiger zu hören als jede andere. Dabei rätselten nicht nur die Kinder. Auch viele Erwachsene waren sich zwischenzeitlich sicher, einen Trick von Zauberer Floh durchschaut zu haben. Doch genau dann passierte etwas völlig Unerwartetes und das Staunen begann von vorne. Schon beim Betreten der Hans-Böhm-Halle war zu spüren, dass dieser Nachmittag etwas Besonderes werden würde. Familien kamen ins Gespräch, Kinder entdeckten Freunde aus Chor und Schule wieder und an der Cocktailbar waren die ersten bunten Getränke bereits gefragt. Besonders die von Leni Weisbach und Klara Kuhn gemixten Kindercocktails entwickelten sich schnell zu einem Publikumsliebling. Dazu gab es frische Waffeln und viele Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche.
Erstmals Kinder und Jugendliche geehrt
Weiterlesen: Kinderkommers: Ein Nachmittag voller Staunen und Gemeinschaft





