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400 Gäste bei „Reise in die russische Seele“

Frohsinn SingersZu einer musikalisch-sehnsuchtsvollen Reise in die „Russische Seele“ hatte der Gesangverein Melomania Helmstadt in die Kirche St. Martin eingeladen. Rund 400 Gäste lauschten in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche andächtig den ergreifenden Vorträgen der Melomania Chöre und der Gastchöre des Gesangvereins Frohsinn aus Helmstadt und des Männerchors Sängerlust aus Holzkirchhausen. Der Spendenerlös des Konzertes kommt dem Neubau des katholischen Pfarrheims Helmstadt zu.

Unter Leitung von Johannes Klüpfel eröffnete der Melomania Chor den Gesangsreigen mit dem feierlichen „Ich bete an die Macht der Liebe“, gefolgt vom dem stimmungsvoll vorgetragenen „Tjebe pajom“, welches Gedanken, Stimmungen und Gefühle der Menschen widerspiegelt.

Der Melomania Männerchor folgte, ebenfalls unter Leitung von Johannes Klüpfel mit dem schwermütig getragenen „Gospodi vozwah“ und dem verspielten Volkslied „Herrlicher Baikal“. Beim der musikalischen Klosterlegende „Die zwölf Räuber“ bewies Klaus Rappelt sonor und stimmgewaltig sein Talent als Solist.

Der Jugendchor Melomania begeisterte unter Leitung von Jenny Rachmetow mit den herzerfrischenden Liedern „Herr Winter“ und dem „Kassatschok“.

Der Chor Frauenchor Femina Melomania eroberte mit dem gefühlvollen Schlaflied „Bajuschki Baju“, dem festlichen Gebetsgesang „Ave Maria“ und dem hoffnungsvollen „Ladu Ladu Ladu“ die Herzen der Zuhörer.

Mit dem zauberhaft-geheimnisvollen „Moskau bei Nacht“ und dem Friedensgebet „Dona pacem domine“ begeisterte der Gemeinsame Chor des Gesangvereins Frohsinn unter Leitung von Rainer Kogelschatz die Zuhörer.

Die fünf Damen der Frohsinn Singers boten unter Leitung von Imelda Streitenberger-Gersitz einen ergreifend-meisterlichen a cappella Vortrag der Stücke „Ikonen-Triptychon“ (Kyrie, Hosianna und Amen) und des Friedensgebets „Tebe moem“.

Unter Leitung von Andreas Zeißner trug der Männerchor Sängerlust aus Holzkirchhausen das klangvolle Volkslied „Suliko“, das träumerischen „Sehnsucht“, mit dem in den 60er Jahren die Sängerin Alexandra begeisterte, und ein heimatverbundenes dalmatinisches Fischerlied vor.

Als Instrumentalsolistin trug die Dirigentin des Melomania Jugendchors, Jenny Rachmetow, virtuos und gefühlvoll die 1. Elegie, Es-moll Op. Nr. 1 von Rachmaninoff vor. Für ihren dramatisch-gefühlvollen Vortrag erntete sie tosenden Applaus.

Theresa Bauer trug mit ihrem Akkordeon ein wunderschönes Instrumentalstück, „Russische Phantasie in G-Moll“ vor, das von getragen-sanft bis fröhlich-schnell wechselte und die Klangvariationen der russischen Musik in typischer Weise widerspiegelte.

Zum Abschluss sangen der Melomania Chor und alle anderen Sänger zusammen mit dem Publikum ergriffen nochmals das Eingangslied „Ich bete an die Macht der Liebe“.

Nächster Termin: Melomania-Adventssingen, Samstag, 9. Dezember, 15 Uhr, Am Graben, Helmstadt, mit den Melomania-Nachwuchschören. Dabei wird auch ein Adventsfenster geöffnet. Im Anschluss bietet der Gesangverein einen Umtrunk und einen kleinen Imbiss an.

Fotos: Mainpost (Mechthild Buck)
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