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Wie ein bunter Strauß Frühlingsblumen

Das Frühlingskonzert der Melomania Helmstadt bot für jeden Geschmack etwas: Gedichte, Musikstücke mit Flöte, Gitarre, Klavier oder Blasinstrumenten, Kinder passend gekleidet zu den Liedern als Jäger, als Tiere der Arche Noah, Tänzerinnen, Kämpfer mit Leuchtschwertern und natürlich viel Gesang...

Zum Auftakt des rund dreistündigen Konzertes tanzten grazienhafte Elfen wie im Märchen über die Bühne und als "Herr der Ringe" zeigte Martin Bauer sein turnerisches Können.

Vorsitzender Werner Blatz konnte nicht nur zahlreiche Zuhörer in der vollbesetzten Turnhalle begrüßen, sondern auch zwei Bläser-Ensembles aus Altertheim, die die Chöre beim Aufmarsch auf die Bühne begleiteten.

Besonders die jungen Bläser, 20 Mädchen und Jungen, ernteten viel Applaus. Diese Gruppe besteht im Rahmen der Sing- und Musikschule erst seit Herbst 2000, wie ihr Leiter Bernhard Reusner betonte.

Sophia Baunach, Dirigentin aller Kinder- und Jugendchöre, konnte mit dem Purzelchor begeisterte Mädchen und Jungen präsentieren, die von Hexen, Geistern und Gespenstern sangen und auch so gekleidet auf der Bühne standen. Der Kinderchor zeigte mit "Gute-Laune-Liedern", wie man sich besonders im Frühling fühlen kann. "For the longest Time" war eines der Songs, überzeugend vom Jugendchor vorgetragen.

Nicht nur die Bläser brachten musikalisch Abwechslung, sondern auch eine Kinder-Flötengruppe mit Kathrin Dannler, Magdalena Gerhard, Bettina Kemmer und Benedikt Bauer. Zwei Talente am Klavier zeigten ihre Geläufigkeit: Melina Laudner und Katharina Rappelt bekamen langen Applaus.

Ganz im Thema begrüßte der Frauenchor mit dem Kanon "Grüß Gott, du schöner Maien" den Frühling. Fein abgestimmten Gesang konnte man hören bei "Tanzen und Springen" und "Mein Stimm erklinge". Paula Wander mit ihrer kräftigen Sopranstimme trug ruhig "Schlafe mein Kind" vor, begleitet am Klavier von Klaus Fiederling. Dank der neu angeschafften Mikrophone ist die Qualität der Akustik deutlich verbessert worden, so dass das Publikum wie "Morgenrot"oder "Männer suchen stets zu naschen", meisterhaft vom Männerchor vorgetragen, genießen konnten. Anton Rappelt zeigte mit dem gemächlichen "Schwalben-Lied" seinen beeindruckenden, klaren Bass.

Chorleiter Johannes Klüpfel bestätigte am Klavier sein vielseitiges musikalisches Talent mit "Tastenträumen", zwei Ballerinas (Vanessa Busch und Magdalena Gerhard) tanzten dazu.

Dann marschierte das Vocal-Ensemble mit "Down to the River" auf, Anette Dill als erste Stimme. Dieter Schraudt, Bass-Solist bei dem Gospel "Noah", sang und sprach mit genauer Rhythmik und erntete viel Applaus für seinen Auftritt. Bei "Waiting for the Lord" konnte man Denise Rustler mit ihrer kraftvollen Soul-Stimme hören. Schon bei "Amen", mit souverän gesungenen Einzelpart von Klaus Rappelt und "You are the light", das Solo bravourös von Conny Morath, klatschten die Zuschauer mit. Gerald Wiegand zeigte als Einzel-Sänger in "Oh happy day" seine volle Stimme.

Höhepunkt und Schlusslied war das melodiöse "Adiemus", mit allen Sänger und Sängerinnen, begleitet von Querflöte (Judith Baus), Becken (Oswin Seidenspinner), Pauke (Bernd Rappelt) und Congas (Brigitte Engelhardt).