
Foto: Robert Heusslein
Sechs Chöre zu Gast: Umrahmt durch Beiträge des gastgebenden Chors der „Spessartlust Oberndorf“ (Bild) mit ihrem Dirigenten Andreas Holzmeier nutzten die Sänger aus der Region den Vorabend zur Adventszeit, um sangesfrohe Geselligkeit zu pflegen.
„Wir tragen im Herzen Gesang allzeit“ – unter diese Verszeile des Eröffnungsliedes hatte der Gesangverein „Spessartlust Oberndorf“ seinen Liederabend gestellt.
Als Mitwirkende hatte man weitere sechs namhafte Chorgemeinschaften gewinnen können.
Nach der Ouvertüre der gastgebenden Sänger hieß Vorsitzender Erwin König alle Sangesfreunde in der Aula der Verbandsschule willkommen und rief sie auf, am Vorabend der „stillen Zeit“ noch einmal das Erfrischende am gemeinsamen Gesang in den Vordergrund zu stellen.
Mit „Mala Moja“, einem aufmunterndem italienischen Stück, „Bei nächtlicher Weil“ und „Die Schäferin“ (mal mit Melodie mal mit Text deutscher Klassiker) oder der „Spielmannslust“ (Solo Richard Fiederling) ließ die Melomania Helmstadt unter Ehrendirigent Ludwig Baunach mit dem gemischten Ensemble oder auch als einziger reiner Männerchor aufmunternde Töne erklingen. Dieser Vorgabe folgten auch die Chormitglieder von „Leuchtspur Oberndorf“ unter Christa Gutmann zunächst mit einem Abstecher in die „Fledermaus“ von Johann Strauß und weiter mit Filmmelodien aus der Ufa-Zeit, „Sister Act“ sowie „Let my light shine bright“, die Beschwingtheit in die Sängerrunde brachten.
Mit „Heaven is a wonderful Place“ und „Omnis Una” brachte der Gesangverein Spessartwald Krausenbach unter Anja Gärtner die ganze Welt, teilweise mit rhythmischen Gospels, in die Sängerrunde mit. Etwas getragener Klänge stimmte dann mit „Lenas Song“ oder dem afrikanischen Lied „Ukulthula“ der Gesangverein Schollbrunn mit seiner Chorleiterin und Solistin Eleonore Klein an, bevor der Gesangverein aus Straßbessenbach, dirigiert von Melanie Staab, mit Gospels und irischen Melodien auf den kommenden festlichen Sonntag verweisen wollte. Den Abschluss des offiziellen Programms übernahmen die Gastgeber mit ihrem Dirigenten und instrumentalen Begleiter am Akkordeon, Andreas Holzmeier, mit Margot Hellwigs„Frieden“.
Beim Spessartlied stimmten alle in den würdigen Abschluss eines genussreichen Abends ein.





