Wie unser Benefizkonzert in Neubrunn Herzen berührte und Gemeinschaft spürbar machte
Es gibt Nachmittage, die bleiben.
Der 1. März in Neubrunn war so einer.
Schon beim Betreten der St.-Georg-Kirche spürte man, dass dieser Tag etwas Besonderes wird. Über 300 Menschen waren gekommen – Familien, Kinder, Musikfreunde, Menschen aus Neubrunn und aus der ganzen Region. Die Stimmung war zunächst ruhig und gespannt, doch das änderte sich schnell.
Kinder, die Türen öffnen
Das Liederkrönchen Neubrunn eröffnete das Konzert – mutig, farbenfroh und mit einer Leichtigkeit, die nur Kinder haben. Sie waren der perfekte Türöffner für den Nachmittag. Der Jugendchor Melomania knüpfte daran an und zeigte, wie aus Kinderwünschen erste Träume werden. Beide Chöre wurden mit viel Applaus bedacht und sorgten dafür, dass das Publikum warm wurde.
Kinderwünsche e.V. – ein Verein, der Herzen bewegt
Bevor es weiterging, stellten Sabine Petschner und Niklas König die Arbeit des Kinderwünsche e.V. vor. Sie erzählten von Kindern, deren Wünsche oft klein wirken – aber Großes bewirken. Ein Fahrrad. Ein Stadionbesuch. Ein Tag im Freizeitpark.
Es war still in der Kirche, und man spürte, wie sehr diese Worte berührten.
Das Vocalensemble – Musik, die trägt
Dann übernahm das Vocalensemble Melomania.
Mit Liedern wie „Weit, weit weg“, „California Dreamin’“, „Bridge over Troubled Water“, „Die Sonne Nubiens“ oder „Nothing Else Matters“ erzählten wir von Sehnsucht, Mut, Stolpersteinen und Zukunft. Die Reaktionen im Publikum waren intensiv: Stille, Gänsehaut, Tränen – und immer wieder kräftiger Applaus.
Instrumentale Gänsehautmomente
Linda Wiegand brachte mit „Virus Beethoven“ eine moderne Energie in die Kirche.
Johannes Klüpfel und Reinhart Kitzing ließen „Child in Time“ zu einem der kraftvollsten Momente des Nachmittags werden.
Ein Finale, das niemand vergisst
Als alle Chöre gemeinsam „We Are the World“ sangen, hielt es niemanden mehr in den Bänken. Handylichter leuchteten, Menschen standen, sangen, schwenkten, lächelten.
Dieser Moment war pure Gemeinschaft.
Und dann kam „Hallelujah“.
Wir stellten uns rund um das Publikum auf – und plötzlich war die Kirche ein einziger Klangraum.
Dieser Moment ging mir persönlich besonders nahe. Vielleicht, weil das Lied so gut in unsere Zeit passt. Vielleicht, weil man spürte, wie sehr es die Menschen berührte. Vielleicht, weil ich selbst nicht damit gerechnet hatte, wie viel Zuspruch wir an diesem Nachmittag bekommen würden.
Ein Nachmittag, der bleibt
Nach dem Konzert kamen viele Besucher auf uns zu – mit warmen Worten, Dankbarkeit und ehrlicher Begeisterung.
Es war ein Konzert, das uns als Chor getragen hat.
Ein Konzert, das Wünsche erfüllt hat – musikalisch und menschlich.
Fotos: Paula-Jo Ihle und Kinderwünsche e.V.

