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Bayerischer Rundfunk | BR-Klassik
sucht den "mit Abstand" besten ChorWeil die Chorszene seit Monaten nicht verstummt. Weil sie trotz Lockdown unglaublich kreative und witzige Videos und Konzerte produziert hat. Weil der BR-Klassik findet, dass das eine Auszeichnung Wert ist. Deswegen sucht der BR-Klassik den mit Abstand besten Chor Bayerns. BR-KLASSIK ruft ab dem 1. Februar alle Chöre in Bayern auf, sich mit ihren Lockdownvideos zu bewerben. Das kann ein im Sommer speziell aufbereitetes Konzert gewesen sein, ein im Winter produziertes Musikvideo oder eine Aktion des Chores im Frühling des letzten Jahres, die auch ganz ohne Singen abgelaufen sein kann.
BR-Klassik möchte wissen, was sich die Sängerinnen und Sänger alles Tolles haben einfallen lassen, um gemeinsam durch diese Zeit zu kommen. Kleine Ideen und ganz große Projekte. Wer mitmacht, kann fantastische Preise gewinnen:- eine Studioproduktion in den heiligen BR-Hallen oder
- eine Chorprobe mit dem Leiter des BR-Chores Howard Arman oder
- professionelles Fotoshooting oder
- ein Musikvideo
Die Bewerbungsphase endet am 22.02.2021. Im Anschluss trifft die Jury eine Vorauswahl und stellt die jeweils 10 besten Videos in diesen drei Kategorien zur Abstimmung:
- mit Abstand bestes Musikvideo
- mit Abstand bestes Live-Konzert
- mit Abstand bestes Digitalprojekt
Abgestimmt wird im März in einer Online-Umfrage, jede Woche in einer anderen Kategorie. Die Aktion wird unterstützt vom Bayerischen Sängerbund, vom Chorverband Bayerisch-Schwaben, vom Fränkischen Sängerbund, vom Maintal Sängerbund, vom Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen und vom Bayerischen Musikrat.
Informationen zur Ausschreibung des BR-Klassik
Weitere Informationen und Anmeldung auf der Webseite des BR-Klassik -
Volksmusik und Heavy Metal
Stürmischer Chorauftritt auf der Landesgartenschau
Wie die Kinder des Gesangvereins Melomania am Tag zuvor, begaben sich am Sonntag, den 23. September 2018 dann auch dessen Erwachsenen Chöre unter der Leitung von Johannes Klüpfel auf eine Reise. Keine musikalische Weltreise wie der Nachwuchs am Vortag, aber ein Ausflug in die verschiedenen Musikrichtungen.
Einen reichhaltigen Schatz an Liedern nennt der Männerchor sein Eigen. Stücke namhafter Komponisten wie z.B. Mozart, Mendelssohn und Schubert, aber auch Heimat-, Seemanns- und Berglieder präsentiert der ursprünglichste der Melomania Chöre gekonnt. Einen Querschnitt hieraus gaben die Männer im Konzert auf der Landesgartenschau unter dem passenden Titel „Querbeet“.
Dem widrigen Wetter zum Trotz versammelten sich einige Zuhörer am Stadt-Land-Wü-Pavillon des Landkreises Würzburg um den Beiträgen zu lauschen. Für den ersten Aha-Effekt sorgte der Titel der russischen Klosterlegende „die 12 Räuber“. Hierbei brillierte Klaus Rappelt als Solist, eingerahmt von den kräftigen Männerstimmen des Chores.
Einen rasanten Stimmungswechsel vollzogen die Herren mit dem darauf folgenden Titel „der Spielmann“ von Arnold Kempken. Sie trugen die heitere Stimmung weiter und mit dem Frühlingslied „hinein in die blühende Welt“ hätte man fast meinen können, wollten sie den angekündigten Sturm bereits im Keim niedersingen.
Dass sich die Damen des Vereins, Femina Melomania, mit Spaß und Freude zum Singen treffen, konnte man ihnen deutlich anmerken. Auch wenn Musicalmelodien, Schlager, Evergreens, Madrigale, Taizélieder, Volkslieder, Choräle, afrikanische Lieder u.v.m. zu ihrem Repertoire gehören, verfolgte Chorleiter Johannes Klüpfel mit der konsequenten Aufführung des traditionellen Liedgutes bzw. des Volksliedes einen Beitrag zur Bewahrung von Tradition und Brauchtum.
Passend war hierbei nicht nur die Tracht der Frauen, auch den richtigen musikalischen Einstieg fanden die Femina Melomania mit der Volksweise „Waldkonzert“. Mit ihren weiteren Stücken „Kein schöner Land in dieser Zeit“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Freiheit die ich meine“, die allesamt äußerst harmonisch und wohlklingend dargeboten wurden, lockten Sie weitere Zuhörer zum Pavillon. Nach den Titeln „Ich stehe im Waldesschatten“ und „Untreue – In einem kühlen Grunde“ endete der erstklassige Auftritt der Damen des Gesangvereins.
Inzwischen machte die Nachricht die Runde, dass das Gelände der Landesgartenschau in Kürze geräumt werden müsse. So sang das Vocalensemble Melomania, die dritte und jüngste Sangesgruppe der Erwachsenenchöre des Melomania, mit dem aufkeimenden Sturm um die Wette.
Give a little bit, Titel des Hits der Gruppe Supertramp und Einstiegslied des Vocalensembles, stand dabei fast als Bitte um mehr Zeit an diesem stürmischen Sonntag. Ein kleines Stück Völkerverbindung gelang den Sängerinnen und Sängern mit dem zweiten Titel, dem schwedischen Stück „Gabriellas Sang“. Sichtlich berührt, Musik in ihrer Landessprache zu hören, sang ein schwedisches Paar im Publikum den Titel mit. Der Liebeszauber aus dem Musical „König der Löwen“ wurde vom Chor und den Solisten Celine Lober, Klaus Rappelt und Sebastian Kinner gesanglich erzählt und auch den Titel „Love is a wonderful thing“ bereicherten die Soloeinlagen von Celine Lober und Klaus Rappelt.
Rockig und zart ging es mit den nächsten Stücken weiter. Dass man auch Heavy Metal im Chor singen kann, bewiesen die schwarz gekleideten Melomanen mit dem kraft- und gefühlvoll vorgetragenen „Nothing else matters“. Ebenso kräftig forderten sie mit Bill Withers‘ „Lean on me“, die immer mehr werdenden Zuhörer auf, sich in schlechten Zeiten eine kräftige Schulter zu suchen. Mit dem eher unbekannten Stück „One Life Can Make a Difference“ zeigten sie passend zur Landesgartenschau, dass aus etwas kleinem, etwas ganz großes werden kann. Nach dieser gefühlvollen Ballade packte das Vocalensemble das Publikum nochmals Rhythmisch mit Jackie DeShannons „Put a little love in your heart“. Ob es am Gesang lag, das weiß man nicht. Aber inzwischen konnte eine leichte Entwarnung für den Sturm gegeben werden und auch das Gelände musste nicht mehr während des Auftritts geräumt werden. Als Zugabe und vorsorgliches Danklied sang die Gospel-, Rock- und Pop-Truppe aber noch das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Es schien wie eine Antwort, dass bei diesem Stück der Himmel noch ein kurzes Mal aufbrach und die Sonne hervortrat. Die zahlreichen Zuhörer dankten den Chören mit langanhaltendem Applaus. -
Nachwuchschöre auf Weltreise
Konzert "Querbeet" auf der Landesgartenschau Würzburg
Viel Spaß hatten unsere Jüngsten des Vereins auf ihrer musikalischen Weltreise in der Landesgartenschau in Würzburg. Am Stadt.Land.Wü Pavillion des Landkreises Würzburg und der Allianz Waldsassengau, boten unsere Nachwuchschöre ein abwechslungsreiches Programm.
Nach der Begrüßung durch unsere erste Vorsitzende Andrea Dinkel und der Dirigentin Jenny Rachmentow, startete der Auftritt mit zwei märchenhaften Akkordeonstücken. Tamara Lober und Theresa Bauer spielten die Musik der beiden Grimm-Märchen "Die zertanzten Schuhe" und "Aschenbrödel".
Jetzt konnte die Weltreise starten und so stimmten sich die jungen Sängerinnen und Sänger mit dem Fliegerlied auf die Reise ein. Sie flogen "Somewhere over the rainbow" an ihr erstes Ziel nach Israel und landeten dort mit dem traditionellen Stück "Hava Nagila". Sogleich machten sie sich auf nach Russland und mit dem "Kazachok" (heute Nacht geht keiner von uns schlafen), zeigten sie auch durch ihren fröhlichen Vortrag, dass die Reise noch lange nicht zu Ende wäre.
Besonders wurde es in der nächsten Destination - in Afrika. Nicht nur musikalisch kann der Nachwuchschor überzeugen, auch sprachlich. Denn das Friedenslied "Ipharadisi" und das Kinderlied "Banuwa" wurden in der Landesprache vorgetragen. Manuel Schlagmüller sorgte mit seiner rhythmischen Begleitung auf dem Cajon für ein zusätzliches Afrika-Feeling. Das sorgte für eine extra Portion Applaus der zahlreichen Gäste, die sich inzwischen am Pavillion eingefunden hatten.
Nach Katharina Martin, die bereits vor dem Start der Reise das "Hallelujah" von Leonard Cohen zum Besten gab, folgte ihr jetzt Linda Wiegand als Solistin auf den Klavierhocker. Linda läutete mit "When the Saints Go Machin In" die Ankunft im fernen Amerika ein. Dritte Solistin am Klavier war Anna Gersitz. Nach dem traditionellen Gospel "this little light of mine", den der Chor zuvor präsentierte, rief die Pianistin gekonnt mit dem Sück "Benjamin Franklin" zum Abflug auf.
Die kleine Sing-Reisegruppe überflog "Loch Lomond" in Schottland und landete anschließend in Frankreich. Die Kinder des Melomania begleiteten hier Katharina Martin (Solo) bei der Filmmusik zu "Die Kinder des Monsieur Mathieu - Vois sur ton chemin". Schon beim Fliegerlied unterstützen die Kinder des Kinderchores und dem Spatzennest, aber auch bei den beiden Kinderliedern aus Spanien und Italien ("Un poquito cantas" und "Bella Bimba") halfen sie dem Jugendchor und sangen und bewegten sich kräftig mit.
Die Reise endete wieder in Deutschland. Der anfangs überflogene Regenbogen wurde nun gesanglich dem Publikum überreicht. "Ich schenk Dir einen Regenbogen" trug der Jungendchor ebenso liebevoll vor, wie der Kinderchor und Spatzennest die Strophen mit Seifenblasen, Wolke und Herz untermalten.
Völlig zu Recht schlossen die Nachwuchsänger ihr Konztert mit ihrem Lieblingshit von Andreas Bourani: "ein Hoch auf uns". Sie hatten ein tolles Konzert geboten, waren mit viel Freude und Eifer dabei und zeigten allen eindrucksvoll, dass sie zwar auch gut singen können, aber vor allem mit Herz und einer Menge Spaß dabei sind.






