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Gospel, Rock und Pop für Sambia

Benefizkonzert: Vocalensemble Melomania aus Helmstadt begeistert 200 Zuhörer in Klosterkirche

Vocalensemble Melomania im Kloster Bronnbach

Sam­bia, das ist der Na­me ei­nes afri­ka­ni­schen Lan­des, auch der ei­nes Hilf­s­pro­jek­tes zur schu­li­schen Aus­bil­dung mit be­ruf­lich in­di­vi­du­el­ler Au­s­prä­gung in je­nem Land zwi­schen An­go­la und Mo­sam­bik. Am Sams­tag hat­te der För­der­ve­r­ein für Sam­bia zum Be­ne­fiz­kon­zert in die Bronn­ba­cher Klos­ter­kir­che ein­ge­la­den.

Rund 200 Gäste waren gekommen und einer der Helmstädter Melomania-Chöre. Die Helmstädter Melomania hat gleich mehrere Chöre für verschiedene Zwecke, am Samstag war es der große mit fast 50 Sängern. Er hatte es vor einem guten halben Jahr beim großen SWR-Chorduell in Stuttgart unter 80 Chören zum hervorragenden dritten Platz geschafft. Am Samstag tat sich musikalisch eine Menge auf der Kirchenbühne. Garant dafür scheint auch der Chorleiter Johannes Klüpfel zu sein, der als erfahrener Jazzpianist genau weiß, wo der Groove liegt.
Eine Menge Hilfe benötigt
Modern und mitreißend mit Kraft und dann und wann auch mit viel Gefühl hat die Melomania Gospel, Rock und Pop über den Bühnenrand ins Kirchenschiff gebracht. Und das alles für den guten Zweck. Den Verein Sambia hat die Neubrunnerin Anita Bartsch im Oktober 2012 gegründet, nachdem sie im Vorjahr selbst eine Reise nach Afrika unternommen hatte.
Sie hat dort viele Notwendigkeiten zur Hilfe gesehen. Da sind die Aids-Waisenkinder und die Armen überhaupt. Der Verein will helfen, den Menschen den Schul- oder auch Universitätsbesuch zu ermöglichen, sowie berufsbezogene und vornehmlich handwerkliche Ausbildungen unterstützen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Derzeit sucht der Förderverein Sponsoren für den für den Kauf von Nähmaschinen zum Aufbau einer Nähschule und sammelt Geld für den Aufbau von Grund- und Hauptschulen.
Aallgemein werden auch nicht zweckgebundene Spenden für das alltägliche Leben der Armen gesammelt, um den Brunnenbau zu unterstützen oder Decken und Lebensmittel zu kaufen.

Foto: Main Echo (Michael Geringhoff)