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Melomania hat eine neue Ära eingeläutet – und wir haben uns (zumindest für einen Tag 😄) der harten musikalischen Seite verschrieben: Unser neuer Nachwuchs-Metalchor MELO‑METAL geht an den Start!
🔥 Was steckt hinter MELO‑METAL?
Ab sofort – so die heutige Ankündigung – proben unsere Kinder und Jugendlichen mit:
- aufblasbaren E‑Gitarren 🎸
- bunter Lichtshow 🌈
- professioneller Nebelmaschine 🌫️
- und einer ordentlichen Portion Rock‑Attitüde 🤘
Die ersten Chart‑Breaker stehen angeblich schon fest:
- „Highway to Helmstadt“
- „Born to be Melo“
Falls ihr uns in voller Rock‑Montur sehen wollt: Wer weiß, vielleicht wird aus dem Scherz irgendwann Wirklichkeit. 😉
👉 Folgt uns auf Instagram: @vemelomania
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Unsere Jahreshauptversammlung 2026 begann mit einem stimmungsvollen Gottesdienst und führte uns als große Melo‑Familie zusammen
Es gibt Abende, die uns daran erinnern, warum wir Melomania sind – und der 21. März 2026 war genau so einer. Unsere Jahreshauptversammlung begann nicht einfach mit einem Treffen, sondern mit einem musikalischen Jahresgottesdienst, der uns als Gemeinschaft einmal mehr zusammengeschweißt hat.
Schon um 18:30 Uhr füllte sich die Kirche mit vielen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern. Unsere drei Chöre – der Jugendchor, Femina Melomania und das Vocalensemble – trugen jeweils ein Lied bei und ließen die Kirche in warmen Klangfarben erklingen. Für uns ist es immer ein besonderer Moment, wenn Musik den offiziellen Teil eines Vereinsabends eröffnet. Es zeigt: Wir sind ein Verein, weil wir singen – und weil wir diese Momente teilen.
Nach dem Gottesdienst folgte einer unserer liebsten Teile des Jahres: die traditionelle Kirchenparade. Gemeinsam zogen wir, begleitet von den Helmstadter Musikanten, durch den Ort bis zum Goldenen Stern. Für viele ist es ein Stück Heimatgefühl, wenn die Musikanten spielen, die Fahne weht und wir als Melomanen zusammen unterwegs sind. Es verbindet Generationen – von den Kleinsten bis zu unseren langjährigen Mitgliedern.
Im Gasthaus angekommen, begann der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung. Die Stimmung war fröhlich, offen und getragen von echter Gemeinschaft. Wir konnten einige unserer Ehrenmitglieder begrüßen und freuten uns sehr über die große Verbundenheit, die man im Raum spüren konnte.
In den Berichten der Vorstandschaft zeigte sich, dass wir auf ein stabiles Jahr zurückblicken: Unsere Mitgliederzahlen sind konstant geblieben, die Finanzen haben sich erfreulich entwickelt und wir konnten zahlreiche musikalische und gesellige Aktivitäten durchführen. Besonders für unseren Nachwuchs – ob Melo‑Mini, Melo‑Midi oder Melo‑Maxi – standen 2025 viele schöne Momente auf dem Programm. Und auch für die kommenden Monate ist wieder ein buntes, vielfältiges Jahresprogramm geplant, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anspricht.
Ein besonderer Moment war die Ehrung von sechs Mitgliedern, die für ihre jahrzehntelange Treue ausgezeichnet wurden. Auch wenn nur eines der zu Ehrenden anwesend sein konnte, hatten alle anderen zuvor ihre Grüße übermittelt. Solche Ehrungen zeigen uns, wie sehr unser Verein von Treue und Zusammenhalt lebt.
Natürlich spüren auch wir die gesellschaftliche Entwicklung: Das ehrenamtliche Engagement geht vielerorts zurück. Hobbys konkurrieren, Freizeit wird knapper, viele Termine prallen aufeinander. Aber eines ist klar: Unser Verein kann nur bestehen, wenn viele mithelfen – aktiv, leise im Hintergrund oder punktuell bei Veranstaltungen. Unsere Aufgabe wird es sein, attraktiv zu bleiben – und noch attraktiver zu werden. Damit Menschen Lust haben, sich einzubringen. Damit Familien gerne bei uns bleiben. Damit neue Gesichter ihren Weg zu uns finden.
Mit der Versammlung haben wir nicht nur auf das vergangene Jahr geblickt, sondern auch auf das, was vor uns liegt: spannende Konzerte, neue Projekte, Nachwuchsarbeit, Vereinsleben, Begegnungen. Melomania hat ein volles Jahr vor sich – und wir freuen uns darauf, es gemeinsam zu gestalten.
Zum Abschluss des Abends saßen wir noch gemütlich zusammen. Es wurde gelacht, gesprochen, geplant, erinnert. Genau solche Momente zeigen uns, wofür wir diesen Verein lieben.
Wir freuen uns auf alles, was kommt – und darauf, viele von euch bei unseren Aktivitäten wiederzusehen!
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Der Gesangverein Melomania trauert um
Ludwig Baunach
der am 15. März 2026 verstorben ist.
Mit Ludwig verlieren wir einen Menschen, der unseren Verein über Jahrzehnte geprägt hat – nicht durch große Worte oder das Bedürfnis, im Mittelpunkt zu stehen, sondern durch seine verschmitzte Art, seine Lebensfreude und seine tiefe Liebe zur Musik. Seit seinem Eintritt im Jahr 1952 war er ein Teil von Melomania – und Melomania ein Teil von ihm.
Wer Ludwig kannte, erinnert sich an seinen trockenen Humor und an seinen Lieblingsspruch: „Ist ja katzenleicht.“ Genau so wirkte vieles bei ihm – leicht, selbstverständlich, voller Freude. In geselliger Runde konnte man sicher sein, dass irgendwann ein Akkordeon oder ein Saxophon auftauchte und die Stimmung noch ein Stück heller wurde. Musik war für ihn keine Aufgabe, sondern Herzschlag und Lebensfreude.
Ludwig hat Generationen geprägt. Als Musiker, als Dirigent, als Begleiter, als Original. Er brachte Menschen zusammen, machte Mut, sorgte für Lachen und für Musik, die bleibt. Auch in den letzten Jahren blieb er dem Verein eng verbunden, verfolgte Proben, Konzerte und Entwicklungen mit wachem Blick und ehrlichem Interesse. Mit ihm geht ein Stück unserer Vereinsgeschichte – und ein Stück unseres Humors.
Er wollte keine Tränen und keine Schwere. Und doch hinterlässt er eine Lücke, die man spürt. Wir sind dankbar für alles, was er uns gegeben hat: Musik, Freude, Leichtigkeit und unzählige Momente, die uns begleiten werden.
Der Nachruf wird mit dem Einverständnis der Angehörigen veröffentlicht
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Wie unser Benefizkonzert in Neubrunn Herzen berührte und Gemeinschaft spürbar machte
Es gibt Nachmittage, die bleiben.
Der 1. März in Neubrunn war so einer.
Schon beim Betreten der St.-Georg-Kirche spürte man, dass dieser Tag etwas Besonderes wird. Über 300 Menschen waren gekommen – Familien, Kinder, Musikfreunde, Menschen aus Neubrunn und aus der ganzen Region. Die Stimmung war zunächst ruhig und gespannt, doch das änderte sich schnell.
Kinder, die Türen öffnen
Das Liederkrönchen Neubrunn eröffnete das Konzert – mutig, farbenfroh und mit einer Leichtigkeit, die nur Kinder haben. Sie waren der perfekte Türöffner für den Nachmittag. Der Jugendchor Melomania knüpfte daran an und zeigte, wie aus Kinderwünschen erste Träume werden. Beide Chöre wurden mit viel Applaus bedacht und sorgten dafür, dass das Publikum warm wurde.
Kinderwünsche e.V. – ein Verein, der Herzen bewegt
Bevor es weiterging, stellten Sabine Petschner und Niklas König die Arbeit des Kinderwünsche e.V. vor. Sie erzählten von Kindern, deren Wünsche oft klein wirken – aber Großes bewirken. Ein Fahrrad. Ein Stadionbesuch. Ein Tag im Freizeitpark.
Es war still in der Kirche, und man spürte, wie sehr diese Worte berührten.
Das Vocalensemble – Musik, die trägt
Dann übernahm das Vocalensemble Melomania.
Mit Liedern wie „Weit, weit weg“, „California Dreamin’“, „Bridge over Troubled Water“, „Die Sonne Nubiens“ oder „Nothing Else Matters“ erzählten wir von Sehnsucht, Mut, Stolpersteinen und Zukunft. Die Reaktionen im Publikum waren intensiv: Stille, Gänsehaut, Tränen – und immer wieder kräftiger Applaus.
Instrumentale Gänsehautmomente
Linda Wiegand brachte mit „Virus Beethoven“ eine moderne Energie in die Kirche.
Johannes Klüpfel und Reinhart Kitzing ließen „Child in Time“ zu einem der kraftvollsten Momente des Nachmittags werden.
Ein Finale, das niemand vergisst
Als alle Chöre gemeinsam „We Are the World“ sangen, hielt es niemanden mehr in den Bänken. Handylichter leuchteten, Menschen standen, sangen, schwenkten, lächelten.
Dieser Moment war pure Gemeinschaft.
Und dann kam „Hallelujah“.
Wir stellten uns rund um das Publikum auf – und plötzlich war die Kirche ein einziger Klangraum.
Dieser Moment ging mir persönlich besonders nahe. Vielleicht, weil das Lied so gut in unsere Zeit passt. Vielleicht, weil man spürte, wie sehr es die Menschen berührte. Vielleicht, weil ich selbst nicht damit gerechnet hatte, wie viel Zuspruch wir an diesem Nachmittag bekommen würden.
Ein Nachmittag, der bleibt
Nach dem Konzert kamen viele Besucher auf uns zu – mit warmen Worten, Dankbarkeit und ehrlicher Begeisterung.
Es war ein Konzert, das uns als Chor getragen hat.
Ein Konzert, das Wünsche erfüllt hat – musikalisch und menschlich.
Fotos: Paula-Jo Ihle und Kinderwünsche e.V.
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Wie aus „Himmelslichter“ ein Zeichen der Verbundenheit mit Witwen und Waisen in Ghana wurde
Der 27. Februar 2026 war einer dieser Tage, an denen der Nebel wie ein weiches Tuch über der Landschaft lag. Als wir nach Hasloch fuhren, um unsere Spende an Paul e.V. zu übergeben, fühlte sich alles ein wenig gedämpft an – ruhig, fast feierlich. Vor dem Haus von Ulla und Wolfgang Finger standen wir schließlich zu dritt beisammen, den großen Melomania‑Scheck in den Händen, und wussten: Dieser Moment bedeutet mehr als eine Zahl.
Ulla und Wolfgang trugen einen Schal mit ghanaischem Muster. Ein kleines Detail, aber eines, das sofort berührt. Denn es erinnert daran, dass die Arbeit von Paul e.V. nicht abstrakt ist. Sie gilt Menschen, deren Leben von Verlust, Armut und Unsicherheit geprägt ist – Witwen, die plötzlich allein für ihre Familien stehen, und Waisen, die ohne Schutz und Perspektive aufwachsen. Paul e.V. begleitet sie mit Bildung, psychosozialer Unterstützung, Schutz vor Ausbeutung und der Chance auf ein würdiges Leben.
Dass wir diese Arbeit unterstützen dürfen, erfüllt uns mit Dankbarkeit. Unser Benefizkonzert „Himmelslichter“ in Tauberbischofsheim war ein Abend voller Musik und Gemeinschaft. Und obwohl die Veranstaltungskosten hoch waren, wollten wir ein Zeichen setzen. Also haben wir aufgerundet – nicht, weil wir mussten, sondern weil es sich richtig anfühlte. Musik soll verbinden, Hoffnung schenken und dort wirken, wo sie gebraucht wird.
Die Übergabe selbst war leise, herzlich und von gegenseitigem Respekt getragen. Keine Bühne, kein Applaus – nur drei Menschen, die an das Gute glauben und gemeinsam etwas bewegen wollen. Für uns war es ein Moment, der zeigt, wie eng Musik und Menschlichkeit miteinander verwoben sind.
Und wir gehen weiter diesen Weg: Schon am 1. März singen wir erneut für einen guten Zweck – diesmal zugunsten von Kinderwünsche e.V. aus Neubrunn. Und im Advent 2026 führen uns die „Himmelslichter“ nach Weikersheim, wo wir für Sambia e.V. auftreten werden.
So wächst aus jedem Konzert ein Stück Verbundenheit – hier bei uns und weit darüber hinaus.
Foto: Sebastian Kinner




